Es gibt Bauwerke, die du schon hundertmal auf Fotos gesehen hast und die trotzdem eine Wirkung haben, wenn du zum ersten Mal davorstehst. Der Potala Palast in Lhasa ist so ein Bauwerk. Weiß und rot thront er auf einem Hügel über der Stadt, 13 Stockwerke hoch, mit über 1.000 Räumen, auf rund 3.700 Metern über dem Meeresspiegel. Über 300 Jahre lang war er Wohnsitz und Regierungssitz der Dalai Lamas, heute ist er Museum und UNESCO-Welterbe.
Wir waren im Herbst 2026 im Rahmen einer siebentägigen Tibet-Tour in Lhasa. Angereist sind wir mit der Tibet-Bahn aus Xi’an, 31 Stunden lang und bis auf über 5.000 Meter hinauf. Der Zugfahrt widmen wir einen eigenen Bericht. Drei Tage hatten wir in Lhasa, und der Besuch im Potala Palace, wie er international heißt, war der wichtigste Programmpunkt.
In diesem Artikel erfährst du, wie die Einreise nach Tibet mit Permit und Pflichtguide funktioniert, was der Eintritt kostet, wie der Besuch abläuft, was dich im Inneren erwartet und welche Geschichte hinter dem Palast steckt. Dazu bekommst du unsere ehrliche Einschätzung, ob sich der Aufwand lohnt. Kurz vorweg: ja, unbedingt.


Potala Palast: Die wichtigsten Fakten
| Fakt | Info |
|---|---|
| Lage | Auf dem Marpo Ri („Roter Berg“) im Zentrum von Lhasa, Autonomes Gebiet Tibet, China |
| Höhe über dem Meer | ca. 3.700 m |
| Größe | 13 Stockwerke, ca. 117 m hoch, ca. 400 m von Ost nach West und 350 m von Nord nach Süd |
| Räume | über 1.000 Räume, rund 10.000 Schreine, etwa 200.000 Statuen |
| Geschichte | Erster Palast um 637 unter König Songtsen Gampo, heutiger Bau ab 1645 unter dem 5. Dalai Lama, Roter Palast 1690 bis 1694 |
| Funktion | 1649 bis 1959 Residenz und Regierungssitz der Dalai Lamas, heute Museum |
| UNESCO-Welterbe | seit 1994, erweitert 2000 (Jokhang-Tempel) und 2001 (Norbulingka) |
| Eintritt | 200 CNY (Mai bis Oktober), 100 CNY (November bis April) |
| Besucherlimit | rund 2.300 Besucher pro Tag |
Tibet-Einreise: Permit, Pflichtguide und unsere Tour
Ohne Tibet Travel Permit geht nichts
Wer als Ausländer nach Tibet reisen will, braucht zusätzlich zum China-Visum bzw. zur visumfreien Einreise nach China ein Tibet Travel Permit. Dieses Permit kannst du nicht selbst beantragen. Es läuft immer über eine registrierte tibetische Reiseagentur, und damit verbunden ist eine geführte Tour mit lizenziertem Guide. Individuell auf eigene Faust durch Tibet zu reisen, ist für Ausländer nicht möglich.
Bei uns lief das unkompliziert: Wir haben die Tour bei Tibet Horizon gebucht und unsere Reisepassdaten hinterlegt, den Rest hat die Agentur erledigt. Das Permit war dann nicht nur für Tibet selbst notwendig, sondern schon, um überhaupt in den Zug nach Lhasa einsteigen zu dürfen. Ohne Permit kommst du also nicht einmal auf den Bahnsteig. Laut Reiseveranstaltern dauert die Bearbeitung sieben bis zehn Werktage. Plane deshalb drei bis vier Wochen Vorlauf ein.
Unsere 7-Tage-Tour und was sie gekostet hat
Unsere Tour dauerte insgesamt sieben Tage, davon waren wir drei Tage in Lhasa. Bezahlt haben wir 1.100 US-Dollar pro Person, das sind rund 990 Euro. Die Agentur hat das Permit organisiert, einen Guide gestellt, das Hotel in Lhasa gebucht und die Tickets für den Potala Palast reserviert.
Unser Guide war in Ordnung. Organisatorisch hat alles geklappt, tiefes Hintergrundwissen zum Palast und zur Geschichte hatte er allerdings nicht. Genau deshalb haben wir die Hintergründe für diesen Artikel noch einmal gründlich recherchiert. Unser Tipp: Lies dich vor dem Besuch ein, dann verstehst du im Palast deutlich mehr, als dir ein durchschnittlicher Guide erklären kann.
Was eine Reise durch China insgesamt kostet, haben wir in Wie teuer ist ein Urlaub in China? zusammengefasst. Unseren älteren Recherche-Artikel über Tibet findest du unter Tibet: Das Dach der Welt.
Lhasa und die Höhe: Wie schlimm ist es wirklich?
Lhasa liegt auf rund 3.650 Metern, der Potala Palast noch etwas höher auf etwa 3.700 Metern. Höhenkrankheit ist in Tibet deshalb ein echtes Thema, und viele Besucher haben in den ersten Tagen mit Kopfschmerzen, Atemnot oder schlechtem Schlaf zu kämpfen.
Bei uns war die Höhe kein großes Problem. Wir waren durch unsere vorherigen Reisen schon an die Höhe gewöhnt, und mit dem Zug ging es auf dem Weg nach Lhasa über den Tanggula-Pass auf 5.072 Meter hinauf. Die Tibet-Bahn hat übrigens in jedem Abteil einen Sauerstoffanschluss für Notfälle. Wir hatten in Lhasa manchmal leichte Kopfschmerzen und etwas Atemnot, aber nichts, was uns ernsthaft ausgebremst hätte.
Wenn du nicht höhenerfahren bist, nimm das Thema trotzdem ernst. Geh die ersten Tage langsam an, trink viel und verzichte auf Alkohol. Mehr dazu findest du in unserem Artikel Was tun bei Höhenkrankheit?. Unsere eigene Höhenerfahrung haben wir uns unter anderem beim Mount Everest Base Camp Trek geholt.
Der Besuch im Potala Palast: Tickets, Kontrollen und Ablauf
Tickets und Reservierung
Tickets für den Potala Palast kannst du nicht spontan an der Kasse kaufen. Es gibt keine Tickets am selben Tag, jede Reservierung läuft auf deinen Namen. Als Ausländer kannst du ohne chinesisches Konto in der Praxis gar nicht selbst buchen, deshalb übernimmt das die Reiseagentur. Bei uns hat der Guide die Tickets organisiert, wir mussten uns um nichts kümmern.
Die Preise hängen von der Saison ab:
| Zeitraum | Eintritt |
|---|---|
| Mai bis Oktober (Hauptsaison) | 200 CNY (ca. 27 Euro) |
| November bis April (Nebensaison) | 100 CNY (ca. 13,50 Euro) |
| Kinder unter 1,20 m | frei |
Pro Tag dürfen nur rund 2.300 Besucher in den Palast. In der Hauptsaison sind die Tickets oft fünf bis sieben Tage im Voraus ausgebucht. Aktuell (Stand Herbst 2026) ist der Palast außerdem montags geschlossen, ausgenommen sind nationale Feiertage. Bis Ende Oktober ist von 9:00 Uhr bis zum letzten Einlass um 15:40 Uhr geöffnet, ab November im Winterbetrieb von 9:30 Uhr bis zum letzten Einlass um 15:20 Uhr. Der Einlass erfolgt in festen Zeitfenstern, wer zu spät kommt, riskiert, nicht mehr hineingelassen zu werden.
Kontrollen am Eingang
Am Eingang wird es ernst. Bei uns wurde das Tibet Travel Permit kontrolliert, dazu gab es eine Passkontrolle und eine Sicherheitskontrolle. Nimm deinen Reisepass im Original mit, eine Kopie reicht nicht. Wasserflaschen und Feuerzeuge dürfen nicht mit hinein. Plan für die Kontrollen etwa eine halbe Stunde vor deinem Zeitfenster ein.
Der Aufstieg: Über 1.000 Stufen auf 3.700 Metern
Der Palast liegt auf einem Hügel, und einen Aufzug gibt es nicht. Insgesamt sind es über 1.000 Stufen, die du im Laufe des Besuchs hinauf und wieder hinunter gehst. Auf Meereshöhe wäre das kein Thema, auf 3.700 Metern merkst du jeden Absatz.
Für uns waren die Treppen voll okay. Mit etwas Höhengewöhnung und in ruhigem Tempo ist der Aufstieg gut machbar. Wer gerade erst in Lhasa angekommen ist, sollte den Palastbesuch aber nicht auf den ersten Tag legen.


Zeitlimit und Dauer
Für die Haupthallen gilt offiziell ein Zeitlimit von etwa einer Stunde. Der Rundgang ist als Einbahnstraße angelegt, du gehst also eine feste Route ab. Insgesamt waren wir rund drei Stunden im und am Palast unterwegs, inklusive Kontrollen, Aufstieg, Höfen und Abstieg. Wir haben uns in dieser Zeit alles angeschaut, was zugänglich war.
Potala Palast innen: Was dich erwartet
Der Weiße Palast
Der Potala besteht aus zwei Hauptteilen, die du schon von außen an der Farbe unterscheidest. Der Weiße Palast war der weltliche Teil: Hier lagen Regierungsbüros, Versammlungshallen und die Wohnräume der Dalai Lamas. Fertiggestellt wurde er 1648, ein Jahr später zogen der 5. Dalai Lama und seine Regierung ein. Zu den Räumen gehören die privaten Gemächer und Büros, die zuletzt der 13. und der 14. Dalai Lama genutzt haben.
Der Rote Palast und die Grabstupas der Dalai Lamas
Der Rote Palast in der Mitte ist das religiöse Herz des Gebäudes. Er wurde zwischen 1690 und 1694 errichtet und beherbergt Kapellen, Gebetshallen und Schreine. Vor allem aber stehen hier acht Grabstupas, in denen die sterblichen Überreste des 5., 7., 8., 9., 10., 11., 12. und 13. Dalai Lama ruhen.
Die größte ist die Stupa des 5. Dalai Lama: 14,85 Meter hoch, mit rund 3.721 Kilogramm Gold überzogen und mit über 18.000 Edelsteinen besetzt. Allein diese Zahlen zeigen, welche Bedeutung der „Große Fünfte“ für Tibet hatte.
Zu den ältesten Teilen des Palasts gehören die Kapelle Phakpa Lhakhang und die Meditationshöhle Chögyal Drubphuk. Sie werden auf die Zeit von König Songtsen Gampo im 7. Jahrhundert zurückgeführt und sind damit älter als der restliche Bau.
Fotoverbot im Inneren
Was wir wirklich schade fanden: Im Inneren des Palasts darfst du keine Fotos machen. Das gilt für alle Kapellen und Hallen. Fotografieren ist nur in den Höfen und außen erlaubt. Du musst dir also alles, was du drinnen siehst, im Kopf merken. Für uns war das ein echter Verlust.
Die Stimmung: Pilger, Reisegruppen und auffallende Europäer
Der Andrang war bei unserem Besuch mittelmäßig, weder überlaufen noch leer. Was uns auffiel: Ausländische Touristen sind im Potala Palast klar in der Minderheit. Der Großteil der Besucher sind tibetische Pilger und chinesische Reisegruppen. Als Europäer fällst du definitiv auf.
Für viele Tibeter ist der Potala bis heute ein heiliger Ort, auch wenn er offiziell ein Museum ist. Dieses Nebeneinander von Museumsbetrieb, Touristengruppen und gläubigen Pilgern prägt die Atmosphäre.


Die Geschichte des Potala Palasts
Von Songtsen Gampo bis zum 5. Dalai Lama
Die Geschichte des Ortes reicht bis ins Jahr 637 zurück. Damals ließ König Songtsen Gampo, der Begründer des tibetischen Großreichs, auf dem Marpo Ri einen ersten Palast errichten. Dieser Bau wurde im 9. Jahrhundert nach dem Zerfall des Reiches weitgehend zerstört, nur Teile davon sind im heutigen Palast erhalten.
Den Potala, wie wir ihn heute kennen, ließ ab 1645 der 5. Dalai Lama bauen, der als „Großer Fünfter“ in die tibetische Geschichte eingegangen ist. Die äußere Struktur stand nach etwa drei Jahren, der Innenausbau dauerte rund 45 Jahre. 1649 zog der Dalai Lama mit seiner Regierung in den Weißen Palast ein. Den Roten Palast erlebte er nicht mehr: Er starb 1682, und sein Regent Desi Sangye Gyatso hielt den Tod rund 15 Jahre lang geheim, um den Bau ohne politische Unruhen abschließen zu können. Der Rote Palast wurde 1694 fertiggestellt.
Residenz der Dalai Lamas bis 1959
Von 1649 bis 1959 war der Potala Palast Winterresidenz und Regierungssitz der Dalai Lamas. Insgesamt zehn Dalai Lamas lebten hier. Den Sommer verbrachten sie seit dem 18. Jahrhundert im Norbulingka, dem Sommerpalast mit großem Park im Westen der Stadt.
1950 marschierte die chinesische Volksbefreiungsarmee in Tibet ein, 1951 wurde das sogenannte 17-Punkte-Abkommen unterzeichnet, das Tibet der Volksrepublik China eingliederte. Die Sichtweisen auf diese Zeit gehen bis heute weit auseinander: Die chinesische Regierung spricht von einer friedlichen Befreiung, die tibetische Exilregierung und viele internationale Beobachter von einer Besetzung. 1959 kam es in Lhasa zu einem Aufstand, bei dem auch der Palast durch Beschuss beschädigt wurde. Der 14. Dalai Lama floh nach Indien, wo er seitdem im Exil lebt. Sitz der tibetischen Exilregierung ist Dharamsala.
Museum, Kulturrevolution und UNESCO
Nach 1959 wurde der Potala Palast in ein Museum umgewandelt. Während der Kulturrevolution ab 1966, in der viele Klöster in Tibet zerstört wurden, blieb der Palast als Bauwerk erhalten. Das wird vor allem Ministerpräsident Zhou Enlai zugeschrieben, der den Palast schützen ließ. Die tibetische Schriftstellerin Tsering Woeser schreibt allerdings, er sei in dieser Zeit „fast leergeraubt“ worden.
1994 nahm die UNESCO den Potala Palast in die Liste des Welterbes auf, 2000 kam der Jokhang-Tempel dazu, 2001 der Norbulingka. Von 1989 bis 1994 und erneut ab 2002 wurde der Palast aufwendig restauriert. Seit 2006 sind Besuche auf dem Dach nicht mehr erlaubt.
Kurioses und Wissenswertes über den Potala Palast
Wände aus Milch und Honig: Jedes Jahr um den neunten Monat des tibetischen Kalenders werden die Außenwände frisch gestrichen. Die Farbe besteht aus Kalk, Milch, Honig, Zucker, Safran und Kräutern. Tausende Einwohner Lhasas helfen dabei mit. Diese Mischung soll besser haften und weniger abblättern als normale Farbe.
Kupfer im Fundament: Die Mauern sind am Fuß bis zu fünf Meter dick. In die Fundamente wurde Kupfer gegossen, um den Bau gegen Erdbeben zu schützen.
Kein Gebäude darf höher sein: Aus Respekt ist in Lhasa kein Gebäude höher als der Potala. In der Umgebung des Palasts sind Neubauten auf 21 Meter Höhe begrenzt.
Der Potala im Portemonnaie: Auf der Rückseite des 50-Yuan-Scheins ist der Potala Palast abgebildet. Wenn du einen dabei hast, kannst du auf dem Potala-Platz das klassische Vergleichsfoto machen.
Der Potala-Platz und der Palast bei Nacht
Vor dem Palast liegt der Potala-Platz, der als höchstgelegener Stadtplatz der Welt gilt. Von hier aus hast du den klassischen Frontalblick auf den Palast, den du von unzähligen Fotos kennst. Wir waren natürlich auch dort und haben uns den Palast zusätzlich am Abend aus der Stadt angeschaut.
Abends wird der Potala angestrahlt, und das solltest du dir nicht entgehen lassen. Wichtig für Fotografen: Die Beleuchtung wird um 22:30 Uhr abgeschaltet. Eine Kora, also die Pilgerrunde im Uhrzeigersinn um den Palast, haben wir nicht gemacht. Wer Zeit hat, kann sich dort den Pilgern anschließen, die mit Gebetsmühlen um den Hügel laufen.
Essen in Lhasa: Momos überall
Unser kulinarisches Fazit aus Lhasa ist einfach: Wir haben sehr viele Momos gegessen, und die waren richtig lecker. Momos sind gefüllte Teigtaschen, die es in ganz Tibet und Nepal gibt, gedämpft oder frittiert. Wer schon in Nepal war, kennt sie, mehr dazu in unserem Artikel Was gibt es in Nepal zu essen?.
Besonders gut gegessen haben wir im Tibetan Family Restaurant. Das war echt super und gehört für uns zu den Empfehlungen für Lhasa. Wenn du vegetarisch isst wie Martina, frag bei Momos nach der Füllung, denn neben Gemüse ist vor allem Yakfleisch verbreitet.
Unsere Unterkunft in Lhasa: Thangka Hotel
Unser Hotel war über die Tour gebucht: das Thangka Hotel mitten in der Altstadt von Lhasa, nur wenige Schritte vom Barkhor und vom Jokhang-Tempel entfernt. Das Hotel ist im tibetischen Stil eingerichtet und war schön, ist aber inzwischen etwas in die Jahre gekommen. Für unseren Aufenthalt war es völlig in Ordnung, und die zentrale Lage ist ein echter Vorteil.
Die Altstadt rund um den Jokhang-Tempel und den Barkhor ist ein eigenes Kapitel. Mehr zu Lhasa und seinen weiteren Sehenswürdigkeiten bekommst du in einem separaten Artikel.

Praktische Tipps für deinen Besuch im Potala Palast
Kosten im Überblick
| Posten | Preis |
|---|---|
| 7-Tage-Tibet-Tour (Tibet Horizon, inkl. Permit, Guide, Hotel in Lhasa) | 1.100 US-Dollar pro Person (ca. 990 Euro) |
| Eintritt Potala Palast Hauptsaison (Mai bis Oktober) | 200 CNY (ca. 27 Euro) |
| Eintritt Potala Palast Nebensaison (November bis April) | 100 CNY (ca. 13,50 Euro) |
Umgerechnet haben wir mit den EZB-Referenzkursen von Ende Oktober 2026: rund 1,11 US-Dollar und 7,41 CNY pro Euro.
Unsere Tipps
Früh buchen: Permit und Tour brauchen drei bis vier Wochen Vorlauf. In der Hauptsaison sind die Palasttickets schnell weg.
Nicht am ersten Tag: Leg den Palastbesuch nicht auf den Ankunftstag. Gib deinem Körper mindestens einen Tag, um sich an die Höhe zu gewöhnen.
Reisepass mitnehmen: Am Eingang werden Permit und Pass kontrolliert. Ohne Original kommst du nicht hinein.
Montag meiden: Aktuell ist der Palast montags geschlossen, außer an nationalen Feiertagen.
Vorher einlesen: Im Inneren darfst du nicht fotografieren, und nicht jeder Guide erzählt viel. Wer die Geschichte kennt, versteht deutlich mehr.
Abends wiederkommen: Der angestrahlte Palast ist ein eigenes Erlebnis. Die Beleuchtung geht um 22:30 Uhr aus.
50-Yuan-Schein einpacken: Für das Foto mit dem Motiv vom Geldschein vor dem echten Palast.
Falls du dir Gedanken zur Sicherheit machst, lies auch unseren Artikel Wie sicher ist China?.
Häufig gestellte Fragen
Was kostet der Eintritt in den Potala Palast?
Der Eintritt kostet in der Hauptsaison von Mai bis Oktober 200 CNY (ca. 27 Euro), in der Nebensaison von November bis April 100 CNY (ca. 13,50 Euro). Kinder unter 1,20 Meter sind frei. Als Ausländer buchst du die Tickets in der Praxis immer über deine Reiseagentur.
Kann man den Potala Palast ohne Tour besuchen?
Nein, zumindest nicht als ausländischer Tourist. Für Tibet brauchst du ein Tibet Travel Permit, das nur über eine registrierte Agentur mit geführter Tour vergeben wird. Am Eingang des Palasts wird das Permit kontrolliert.
Wie hoch liegt Lhasa?
Lhasa liegt auf rund 3.650 Metern über dem Meeresspiegel, der Potala Palast auf etwa 3.700 Metern. Viele Besucher spüren die Höhe in den ersten Tagen mit Kopfschmerzen oder Atemnot. Plane deshalb Zeit zur Akklimatisierung ein.
Darf man im Potala Palast fotografieren?
Im Inneren des Palasts ist Fotografieren verboten, das gilt für alle Kapellen und Hallen. In den Höfen und von außen darfst du fotografieren. Den besten Blick auf die Fassade hast du vom Potala-Platz.
Wie lange dauert ein Besuch im Potala Palast?
Für die Haupthallen gilt offiziell ein Zeitlimit von etwa einer Stunde. Mit Kontrollen, Aufstieg über die Treppen, Höfen und Abstieg waren wir insgesamt rund drei Stunden unterwegs.
Wo lebt der Dalai Lama heute?
Der 14. Dalai Lama verließ Tibet 1959 und lebt seitdem im Exil in Indien. Sitz der tibetischen Exilregierung ist Dharamsala. Der Potala Palast war bis 1959 seine Winterresidenz und ist heute ein Museum.
Was ist der Unterschied zwischen dem Weißen und dem Roten Palast?
Der Weiße Palast war der weltliche Teil mit Regierungsbüros, Versammlungshallen und den Wohnräumen der Dalai Lamas. Der Rote Palast ist der religiöse Teil mit Kapellen und den acht Grabstupas der Dalai Lamas, darunter die mit Gold überzogene Stupa des 5. Dalai Lama.
Unser Fazit: Lohnt sich der Potala Palast?
Ja, definitiv. Der Potala Palast ist richtig beeindruckend. Die Lage auf dem Hügel über Lhasa, die schiere Größe und die Geschichte, die in diesen Mauern steckt, machen den Besuch zu etwas Besonderem. Nach sieben Tagen in Tibet können wir sagen: Diese Reise würden wir unbedingt wieder machen.
Ganz ohne Einschränkungen ist der Besuch aber nicht. Du brauchst ein Permit, eine geführte Tour und einige Wochen Vorlauf. Die Kontrollen am Eingang sind streng, und das Fotoverbot im Inneren ist schade. Unser Guide war organisatorisch zuverlässig, inhaltlich aber eher oberflächlich. Wer wirklich verstehen will, was er da sieht, sollte sich vorher selbst einlesen.
Was uns gefallen hat: Die Größe und Wirkung des Palasts, der Blick auf den angestrahlten Palast am Abend, die gut machbaren Treppen und die reibungslose Organisation durch die Agentur.
Was uns weniger gefallen hat: Das Fotoverbot im Inneren, der wenig tiefgehende Guide und der organisatorische Aufwand mit Permit und Pflichttour.
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Als bevorzugte Quelle hinzufügenUnser Rat: Wenn du nach China reist und die Möglichkeit hast, Tibet einzubauen, mach es. Der Potala Palast allein ist den Aufwand wert. Plane genug Zeit für die Höhe ein, buche frühzeitig und komm am Abend noch einmal zum Potala-Platz, wenn der Palast angestrahlt wird.
Allgemeine Länderinformationen in China
100 Euro haben in China ungefähr die Kaufkraft von 155 Euro in Deutschland.
Makrodaten (automatisch)
- BIP pro Kopf
- 13.862 US-Dollar
- BIP pro Kopf, kaufkraftbereinigt
- 29.333 US-Dollar
- Einwohner
- 1.406,6 Mio.
- Wechselkurs
- 1 Euro = 7,45 CNY
- Big Mac
- 27 CNY (3,56 Euro)
Transport
- Verkehrsseite
- rechts
Praxis
- Telefonvorwahl
- +86
- Steckdosentyp
- Typ A, C, I






